Lotus gibt neue Fakten zu seiner neuen Rennsemmel, dem Circuit Car, bekannt. Basierend auf dem in Leichtbauweise entstandenen Alumium-Chassis des Elise, bringt das Circuit Car nur 650 kg auf die Waage. Speziell auf die Bedürfnisse einer Rennstrecke oder den Clubsport zugeschnitten, bietet der neue Lotus serienmäßig nur Platz für einen Insassen, aber mit der Option eines zweiten Sitzes.
© Foto: Speed Heads
Angetrieben von einem 1,8 Liter großen Kompressor-Motor von Toyota mit variabler Ventilsteuerung, der bei dem Leichtgewicht 243 PS bei 8.000 U/min leistet, stürmt das offene Circuit Car in rund 3,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht 160 km/h in unter 9 Sekunden. Das maximale Drehmoment von 236 Nm liegt bei 7.000 U/min an.
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Mit einem etwas zivileren Aggregat ohne Zwangsbeatmung, das auch noch 190 PS mit 181 Nm Drehmoment leistet, erreicht das Circuit Car in ca. 4 Sekunden die 100 km/h-Marke und 160 km/h in unter 11 Sekunden. Weitere Leistungsdaten nannte Lotus noch nicht.
Beiden Varianten gemeinsam ist eine manuelle Sechsgangschaltung und ein Sperrdifferenzial an der Hinterachse. Darüber hinaus stattet Lotus das Circuit Car mit ABS und einer Bremsanlage aus dem Hause Brembo mit 282 Millimeter großen und 26 Millimeter dicken Bremsscheiben aus, um die kleine Rakete zu zügeln.
© Foto: Speed Heads
Der britische Flitzer ist nicht nur sehr leicht und schnell. Aerodynamische Optimierungen, wie z. B. ein Frontsplitter sowie ein großer Heckspoiler und Diffusor sorgen für den richtigen Abtrieb, so dass der neue Lotus geradezu auf der Piste klebt.
Die Serienproduktion, aus der pro Jahr rund 100 Exemplare hervorgehen sollen, beginnt Mitte 2006. Die Preise sind noch nicht bekannt. In Großbritannien wird das Lotus Circuit Car ab 25.000 Pfund (ca. 36.850 EUR) erhältlich sein. Für andere Länder stehen die Preise noch nicht fest.
Sein Renndebüt feiert der Prototyp beim „Shelsley Walsh Centenary Festival Meeting“ vom 19.08.2005 bis zum 21.08.2005.
Karl
13.06.2005
Brutal!!!! :cool:
Likwit
13.06.2005
Harharhar! Geiles Teil! Genau das richtige, wenn man morgens mal wieder verpennt hat und 'ein wenig flotter' zur Arbeit muss. :D
Christoph
13.06.2005
Perfekt sag ich nur !! :D
McLaren
13.06.2005
Geil, WWWWWWWWWWHHHHHHNNNNNNN!!! und weg war er :evil: Die beschleunigung muss einen ja pervers in den sitz drücken! :D
///M Power
18.06.2005
Wäre doch der perfekte Einstieg in die ALMS und die 24h von Le Mans für Lotus. Könnte mir durchaus vorstellen, dass sie die GT1-Klasse gehörig aufmischen würden. Optisch wäre er auf alle Fälle der Hingucker. Wenn ich mir vorstelle, mit dem Ding ein wenig über die Landstraßen im Schwarzwald zu kurven - herrlich. :D Roadster fahren neu definiert würde ich sagen.
McLaren
20.06.2005
In der FIA GT meisterschaft fährt schon ein Lotus mit in gelb blau, mit 290PS oder so. Schon der zieht ab, wenn der dann kommt :evil:
///M Power
22.06.2005
Das wäre mir neu. In der FIA-GT Meisterschaft fährt kein Lotus mit. Die 290 PS würden auch völlig dem Leistungsstandard der FIA-GT widersprechen. Von den Aussenabmessungen her hätten sie mit einem Lotus ebenfalls Schwierigkeiten, sich an das gängige Reglement zu halten.
McLaren
22.06.2005
Der lotus Elise fährt in der NGT mit der nummer 118. Er hat 200PS bei 8200 umdrehungen :D Der fahrer ist Jose Close oder so, und angemeldet ist das ganze beim Team Campus Automobile ;)
///M Power
22.06.2005
Du hast zwar schön recherchiert, liegst aber leider immer noch falsch. Die von dir angesprochene Elise startete im Rahmen der FIA-GT Meisterschaft bei den 24h von Spa. Sie nahm nie an der richtigen Meisterschaft teil und nimmt dies bis heute auch nicht. ;) Zudem besaß die Elise die Startnummer 116 und fuhr nicht in der N-GT, sondern in der G3-Klasse. Wie es der Name verlauten lässt, ist die Elise also ein Gruppe G-Fahrzeug. An diesem 24h-Rennen 2004 nahm übrigens auch der M3 GTR teil, welcher bekanntlich auch nicht regulär in der Meisterschaft mitfuhr.
speedheads
19.08.2005
Lotus gibt neue Fakten zu seiner neuen Rennsemmel, dem Circuit Car, bekannt. Basierend auf dem in Leichtbauweise entstandenen Alumium-Chassis des Elise, bringt das Circuit Car 650 kg auf die Waage. Angetrieben von einem 1,8 Liter großen Kompressor-Motor von Toyota mit variabler Ventilsteuerung, der bei dem Leichtgewicht 243 PS bei 8.000 U/min leistet, stürmt das offene Circuit Car in rund 3,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht 160 km/h in unter 9 Sekunden. Das maximale Drehmoment von 236 Nm liegt bei 7.000 U/min an. Mit einem etwas zivileren Aggregat ohne Zwangsbeatmung, das auch noch 190 PS mit 181 Nm Drehmoment leistet, erreicht das Circuit Car in ca. 4 Sekunden die 100 km/h-Marke und 160 km/h in unter 11 Sekunden. Weitere Leistungsdaten nannte Lotus noch nicht. Beiden Varianten gemeinsam ist eine manuelle Sechsgangschaltung und ein Sperrdifferenzial an der Hinterachse. Darüber hinaus stattet Lotus das Circuit Car mit ABS und einer Bremsanlage aus dem Hause Brembo mit 282 Millimeter großen und 26 Millimeter dicken Bremsscheiben aus, um die kleine Rakete zu zügeln. Die Serienproduktion, aus der pro Jahr rund 100 Exemplare hervorgehen sollen, beginnt Mitte 2006. Die Preise sind noch nicht bekannt. In Großbritannien wird das Lotus Circuit Car ab 25.000 Pfund (ca. 36.850 EUR) erhältlich sein. Für andere Länder stehen die Preise noch nicht fest. Sein Renndebüt feiert der Prototyp beim „Shelsley Walsh Centenary Festival Meeting“ vom 19.08.2005 bis zum 21.08.2005.
doelf
01.10.2005
Der Circuit Car ist klar zu den neuen Lotus mit Sicherheit leichter , damit auch schneller , aber : Aber ähnliches gabs bereits schon : Elise MK1 - Sport = 720 KG ,190 PS . Mit Feintuning und div. Verbesserungen , liegt etwas mehr Leistng drin , beim 190er. Schade nur , das diese selten anzutreffen sind , denn die Dinger waren und sind "sauschnell" !