Surfer haben seit jeher ein großes Problem: Es gibt kein Auto, das den Anforderungen dieser Sportler vollends gewachsen ist. So müssen sie sich gezwungenermaßen ihr Traummobil selbst zusammenbauen. Dies soll sich nun ändern. Auf der SEMA in Las Vegas (01.11.2011 - 04.11.2011) stellt Toyota den Oakley Surf Tacoma vor, präsentiert von einem der ganz großen Namen in der Surfer-Szene, dem australischen Profi Tom Whitaker. Auch Oakley ist Kult und besonders bekannt für seine Sportbekleidung und Sonnenbrillen im futuristischen Design.
© Foto: Toyota
Als Basis der Studie diente der kräftige Toyota Tacuma 4x4 Pickup, der von einem V6-Kompressor-Triebwerk mit satten 304 PS befeuert wird. Das Serienfahrzeug wandelte Smithbuilt in ein wahres Surfermobil um. So erhielt der Pickup neben wasserfesten Bezügen für Fahrer- und Beifahrersitz unter anderem einen neuen Edelstahl-Auspuff, ein noch höher gelegtes Fahrwerk und martialisch anmutende 285er-All-Terrain-Reifen von BF Goodrich auf markanten 17-Zoll-Felgen.
Die optischen Veränderungen sind ebenso einfach zu erkennen wie der Namensgeber Oakley, dessen Logo auf beiden Türen und dem Ladeflächenaufbau prangt. Als auffällig erweist sich die Lackierung des Riesenbabys in einer stimmigen Schwarz/Weiß-Kombination, die durch ihre aufregenden Muster besonders in Szene gesetzt wird. Den Charakter und die Funktionalität schärfen ein Rammschutz und eine Seilwinsch.
Der ehemalige Pickup beherbergt in seinem neuen Heckaufbau neben einem Barbecue-Grill und einem Kühlkoffer außerdem zwei Surfbretter. Von selbigen finden bis zu acht Stück auch auf dem Dach einen geeigneten Platz.
Um nach einem anstrengenden Surf-Tag den Abend gemütlich bei einem kalten Bier und einem saftigen Steak ausklingen zu lassen, haben manche Sportler das Verlangen nach einer erfrischenden Dusche. Auch daran dachten die Jungs von Smithbuilt und installierten eine Dusche an der Seite des Heckaufbaus. Damit die Party richtig starten kann, integrierten die Macher ein Kicker-Soundsystem, das für eine optimale Beschallung des gesamten Strandes sorgen dürfte.
Auch im Innenraum regiert der Namensgeber (zumindest optisch). So zieren die Sitzbezüge ein eingenähtes Oakley-Logo, während die Türverkleidungen, den Dachhimmel und die Teppiche rausgerissen und durch neue, teils selbst entwickelte Teile ersetzten. Letztendlich stellt dieses Gefährt wahrscheinlich den Traum aller Surfer und Strandliebhaber dar - ein rundum gelungenes Automobil, das vermutlich leider nie in Serie gehen dürfte.