Fernandes - neue Teams, neue Impulse: Messer im Rücken

, 04.01.2010

Die Neulinge in der Formel 1 wollen nicht nur für frischen Wind sorgen, laut Tony Fernandes auch dafür, dass neue Impulse kommen.

Das politische Streitigkeiten zur Formel 1 gehören ist hinlänglich bekannt und akzeptiert. Doch in den letzten Jahren für manche Geschmäcker etwas zu exzessiv betrieben worden und daher sollte eines der Ziele für 2010 sein, dass die Konzentration doch wieder etwas mehr auf dem Rennfahren an sich liegt. Das meint jedenfalls Lotus Teamchef und Unternehmer Tony Fernandes.

"Die Teams konkurrieren natürlich, aber oft auf eine ziemlich idiotische Weise, sich gegenseitig zu vernichten, damit ist doch niemanden geholfen. Das zeigt auf eine gewisse Weise Mangel an Professionalität auch die Sponsoren sehen das", sagte der Malaye bei Autosport.

"Ich habe schon auf beiden Seiten gestanden, ich weiß was gut ist und was nicht und ich weiß auch was wir besser machen können."

Dabei ginge es nicht darum, anderen Vorschriften z machen, oder alles besser zu wissen, sondern darum, dass neue Leute meistens auch eine andere Perspektive mitbringen und einigen eingerosteten Mechanismen neue Impulse geben können. "Vielleicht können wir den extremem Wettkampf etwas zurück schrauben, nicht sagen 'ich finde euch super' und im nächsten Moment dem anderen das Messer in den Rücken rammen. Wir werden sehen.“

Tony Fernades weiß, dass jeder gewinnen will und das scharfer Wettbewerb sein muss, nur so hässlich wie in den vergangenen Monaten sollte er nicht sein. Auf einer gewissen Ebene zusammen zu arbeiten, würde dem Sport mehr bringen. Die FOTA sei daher generell eine gute Sache. "Die FOTA sollte aber nicht die Kreativität der einzelnen Teams beschränken. Man kann nicht verlangen, dass sich immer alle überall einig sind. Ein bisschen Individualität muss erlaubt sein. Wir müssen den Mittelweg finden."

Die Geldverteilung in der Formel 1 müsse überdacht werden, wenn man ein Starterfeld mit 13 stabilen Teams erreichen möchte. Man brauche nicht nur sechs große starke Teams, sondern eben 13. "In den letzten sechs Monaten habe ich vor allem gehört, wer in Zukunft nicht mehr antreten wird. Das kann doch nicht gut sein. Besser wäre wenn es 13 weitere Anwärter gebe, die gerne dabei wären."

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